Ziemlich früh, genau genommen bereits bei der Bemusterungwird man das erste Mal mit dem Thema Treppe konfrontiert. Betontreppe oder Wangentreppe, Holz oder Edelstahl, welches Treppengeländer und welche Farbe soll es denn bitte sein? Und tatsächlich muss ein Teil davon auch noch relativ zügig beantwortet werden. Denn die die Entscheidung, ob es eine Holz- oder Betontreppe werden soll, ist für den Architekten enorm wichtig, schließlich stehen ja auch statische Berechnungen an.

Innentreppe - Muster der WangentreppeAußerdem sieht man bei der Bemusterung das erste Mal den Standard, der im Hausbauvertrag inklusive ist. Auf dem Foto ist dies an dem grünen Punkt am rechten Holzbalken zu sehen. Ein weißer kostet extra, was man wiederum dem roten Punkt entnehmen kann.

Uns war zu diesem Zeitpunkt bereits klar, dass die Treppe auf jeden Fall mit Mehrkosten verbunden ist, denn der Standard ging für uns gar nicht. Die Treppe ist oft eines der ersten Dinge die man sieht, wenn man das Haus betritt. Bei uns zumindest ist das so, deshalb sollte die Innentreppe dann doch deutlich schöner werden. Wir haben dann vor Ort nur den Grundriss festgelegt und dass es eine Holz- und keine Betontreppe wird, gleiches natürlich auch für das Treppengeländer. Alle anderen Entscheidungen haben wir aufgeschoben und im Hinterkopf Budget dafür eingeplant.

Wangentreppe im Treppenstudio aussuchen

Die Entscheidungen haben wir dann erst später getroffen, als wir einen Termin im Treppenstudio in Wismar hatten. Es war schon mächtig beeindruckend, welche Arten von Treppen es gibt und wie viele verschiedene Entscheidungen man dabei treffen kann:

  • Welches Holz?
  • Offene oder geschlossene Treppe?
  • Wenn geschlossene Treppe: Darunter eine Abstellkammer o.ä.?
  • Form vom Handlauf
  • Stufenprofile
  • Welche Pfosten?
  • Welche Pfostenköpfe?
  • Welche Sprossen?
  • Und dann natürlich noch die Farbe

Als dann die Beratung begann, schwarnte uns bereits böses. Alles was uns gefiel, war natürlich nicht im Hausbauvertrag inklusive. Und das waren optische Dinge, auf die wir nicht verzichten wollten.